Ein gesegnetes Osterfest 2021!

Mit Musik und einer Osterpredigt von Pastor Hill.

Keine Päsenzgottesdienste

Liebe Leserinnen und Leser, aufgrund der pandemischen Situation in unseren Samtgemeinden hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass zu den Ostertagen kein Gottesdienst stattfinden wird. Diese Entscheidung endet zum derzeitigen Stand am 11. April 2021. Wir bitten um Verständnis. Pastor Uwe Hill.

Rückblick ökumenischer Weltgebetstag 2021

Gerade mal 14 Tage ist es her, aber es scheint schon eine Ewigkeit zu sein. Vanuatu – das Land des diesjährigen ökumensichen Weltgebetstags 2021 war Gastgeber und allgegenwärtig mit Bildern, Liedern, Gebeten und Gedanken. Erinnert wurden wir an unsere Verantwortung in der Welt und an die globale Verbundenheit in Christus. „Worauf bauen wir?“ – das war die Ausgangsfrage, die alles in Frage stellen soll. Ist es der Fels des Glaubens und nicht der sandige Grund von Möglichkeiten und Eventualitäten? Worauf bauen wir? Auf noch mehr Plastik und klimaschädliches Leben, das an anderer Stelle für Wirbelstürme, Meeresanstieg und somit für Zerstörung sorgt? Wir hören und verstehen. Aber werden wir was ändern? Der Weltgebetstag war ein Aufruf dazu!

Wer noch einmal reinhören möchte, kann diese zwei Videomitschnitte gerne ansehen. Somit gilt der Dank an alle Mitwirkenden, an Pater Lucas aus Esterwegen für die Aufnahme in der St. Johanneskirche und Danke an Firma Wip, Herrn Hackling für die Aufnahme in der Sixtuskirche in Werlte.

Lernraum Esterwegen

Ein diakonisches Projekt hat Einzug gehalten in den Räumen des Martin-Luther-Gemeindezentrums in Esterwegen. Dreimal in der Woche dürfen angemeldete Kinder der Grundschule Esterwegen im Gemeindehaus sein und dort ihre Hausaufgaben in ruhiger Atmosphäre erledigen. Betreut und begleitet werden sie vom Team des Begegnungscafés und zwei pädagogischen Kräften der Grundschule. Eine tolle Kooperation hat sich ergeben. In den Osterferien ruht das Projekt und wird wohl seine Fortsetzung im Anschluss finden. Die aktuelle Pandemie ist eine echte Herausforderung für uns alle. Aber Not macht erfinderisch und so können wir hoffentlich etwas dazu beitragen, dass einige Kinder Unterstützung erfahren. Ein großer Dank gilt allen Ehrenamtlichen und Nebenamtlichen, die dieses Projekt tragen!

Weltgebetstag 2021

Seien Sie uns herzlich willkommen: live oder digital!

#lichtfenster

Ein Zeichen der Solidarität für die Coronaopfer
In diesen Wochen sterben in Deutschland täglich hunderte Menschen in Folge der Corona-Pandemie. In diesen dunklen Stunden möchten wir einen Weg aufzeigen, wie die Menschen ihre Trauer und ihr Mitgefühl ausdrücken können. Deshalb rufen wir gemeinsam mit dem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier zur Aktion #lichtfenster auf.

Stellen Sie an jedem Freitag bei Einbruch der Dämmerung ein Licht gut sichtbar in ein Fenster als Zeichen des Mitgefühls: in der Trauer um die Verstorbenen, in der Sorge um diejenigen, die um ihr Leben kämpfen, Mitgefühl mit den Angehörigen der Kranken und Toten.

Das Licht leuchtet Ihnen in Ihrer Wohnung aber auch Ihren Nachbarn und den Menschen auf der Straße. Es soll ein Zeichen der Solidarität in dieser doppelt dunklen Jahreszeit sein: Ich fühle mit Dir! Meine Gedanken sind bei Dir!

Weltgebetstag 2021

Am Donnerstag, 4.3.2021 und am Freitag, 5.3. 2021 werden wir feiern. In den nächsten Wochen folgen Infos, wie und wann und wo wir die Gedanken, die Gebete, die Lieder und die Anliegen der Frauen aus Vanuatu hören und bedenken.

Einen kleinen Vorgeschmack finden Sie hier.

Monatsspruch für Februar 2021

„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“ (Lk 10,20b)

So hat die Einheitsübersetzung diesen Vers aus der sogenannten Aussendungsrede Jesu an die 72 Jünger*innen übersetzt.

Ist ja klar, dass das ein Grund zur Freude ist. Wie tröstlich, wenn man gewiss sein kann, dass der eigene Name bei Gott, in seinem „Buch des Lebens“, festgeschrieben steht. Das ist schön.

Nachdenklicher macht mich aber die erste Hälfte dieses Verses: „Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern …“ (20a)

Vorher wird die freudige Rückkehr der 72 Ausgesandten aus den Städten und Dörfern geschildert, in die Jesus sie geschickt hatte. „Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und sagten voller Freude: Herr, sogar die Dämonen sind uns in deinem Namen untertan.“ (17) Doch darum geht es Jesus nicht. Der kindlichen Freude der Jünger*innen über ihre neuerworbene und -erprobte Macht begegnet er mit einer vollmundigen Ansage: „Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz aus dem Himmel fallen.“ (18) und weiter: „Siehe, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und über die ganze Macht des Feindes. Nichts wird euch schaden können.“ (19)

Wow, Satan ist gestürzt, erledigt, aus dem Himmel gefallen! Und Jesus setzt noch einen drauf: „Nichts wird euch schaden können …, ich habe euch Vollmacht gegeben …“. Sie sind quasi Superjünger*innen, die sogar berfuß auf Schlangen und Skorpione treten können ohne Schaden zu nehmen. Das ist doch großartig – oder nicht?

„Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“ Viel wichtiger als die tollen Taten der Jüngerinnen und Jünger ist Jesus, dass ihre Namen im Himmel verzeichnet sind, sie zu Gott gehören, sie seine Kinder sind und auf ihnen Gottes Verheißungen ruhen, sie Teil seines Reiches sind. Das reicht völlig. ‚Rühmt euch nicht eurer tollen Fähigkeiten, sondern schaut auf das Wesentliche.‘

Ich verstehe das so: ‚Du musst kein Superchrist sein. Es ist schön, wenn du Gaben hast und sie zum Wohle der Menschen und eurer Welt einsetzt – das ist gut. Aber es reicht, wenn dein Name im Himmel verzeichnet ist – und das hat Jesus dir zugesagt. Du bist Gottes Kind. Also entspann dich und atme mal tief durch, was soll schon passieren und dann, dann „freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“‘

Ja, dann mal los …

Bleibt/Bleiben Sie gesund und Gott befohlen.

Quelle: Evangelisches Studienwerk Villigst