Ein frohes neues Jahr!

Die ersten 20 Tage sind schon ins Land gezogen. Mit viel Vorfreude sind wir in den Januar gestartet. Und jetzt? Gottesdienste finden wie gewohnt statt. Ich darf atmen, Lebensmittel einkaufen, Sport machen, digitale Jugendtreffen und digitale Konfirmandenarbeit. Viel ist das nicht. Aber es ist mehr als nichts.

Gott ist da, rund um die Uhr. Ich darf mit ihm reden, zu ihm beten, laut im Haus einen Lobpreis für IHN singen.

Ich darf meiner Nachbarin einen Gruß an die Türklinke oder in den Briefkasten werfen.

Isolation ist das nicht. Angenehm ist das nicht. Aber es bringt uns miteinander sicher durch die Zeit. Diese komische Zeit jährt sich in Kürze. Mitte März 2020 hatten wir alles geschlossen. Vieles konnte seit dem nicht mehr begonnen oder fortgesetzt werden. Abschiede kamen. Willkommen-heißen ist ziemlich auf den NULL-Punkt gesunken.

Aber die Dunkelheit hat nicht gesiegt. Das Licht aus der Weihnachtszeit ist mir in Erinnerung. Das Licht gebe ich nicht mehr her! Ich freue mich über die wenigen Sonnenstrahlen, die frische Luft und die kleinen Blumen, die dem Wind und Wetter trotzen.

Trotzen Sie mit! Herzliche Grüße.

Ihre Astrid Farwick, Redaktionsteam in der Ev.-luth. Kirche Werlte/Esterwegen

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