Der Vater des modernen Kirchenbaus

Die evangelische Kirche Deutschlands (EKD) würdigt mit einer Berliner Ausstellung den Architekten Otto Bartning.

https://www.ekd.de/aktuell/edi_2017_04_18_bartning.html

Wer war doch gleich Otto Bartning? Und was hatte Otto Bartning mit der Lukas Kirche in Werlte zu tun?

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen in das katholische Emsland Flüchtlinge aus Schlesien, Pommern, Ost- und Westpreußen. Eine evangelische Kirche gab es bisher nicht in Werlte, und da die katholische Kirche in Werlte im Frühjahr 1945 total zerstört worden war, wurde die Turnhalle am Westausgang des Ortes als Notkirche eingerichtet und auch der evangelischen Bevölkerung zur Verfügung gestellt.

1947 wurde die neue katholische Kirche in Werlte wieder errichtet. Der katholische Pastor Windus stellte diese Kirche auch für evangelische Gottesdienste zur Verfügung. Stand die Kirche nicht zur Verfügung, so fand der evangelische Gottesdienst in der katholischen Schule statt, die auch jederzeit benutzt werden konnte.

An den auswärtigen Predigtstellen fanden die Gottesdienste ebenfalls entweder in einer katholischen Kirche oder einer Schule statt.

Am 9. April 1951 begannen auf dem von der Gemeinde Werlte zur Verfügung gestellten Gelände im Eichenbrink die Bauarbeiten zur Errichtung einer eigenen Kapelle in Werlte. Die Kapelle war ein Geschenk der The Lutheran World Federation. Die Bauzeit betrug ca. acht Wochen. Es handelte sich hierbei um eine Diasporakapelle aus dem Serienkirchen-Folgeprogramm der Notkirchen von Otto Bartning.

Am 6. Mai 1951 fand die Grundsteinlegung durch den Superintendenten Funke aus Meppen, dem Bauherrn Pastor Hill aus Papenburg, Ehrengästen und der Gemeinde statt

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